- And yet, I really only want a caffe latte.




  Startseite
    Wahnsinn
    Zitat des Tages
    Songtext der Woche
    Stranded Goods
    Blaggard
    Random Reading
    Machwerke
  Über...
  Archiv
  Copyright
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Friedhof der Unsterblichen
   Schreib doch mal!
   120 Minuten
   Are you ready to ROCK?
   Walk on the Edge
   Maddle - Livejournal mit Niveau.
   It's not easy being me!
   blacksouldragon
   Petra's Rogue Squadron Homepage
   Das Aoiya




Perfect. The revolution begins tomorrow at nine p.m. I'll stop by for you at eight.

Whoa, whoa, what?! We were on page six and you went to page fifty! And switched books.

Don't play coy. We both know why you bought that ski mask.

Yeah! Because. I. Ski.



http://myblog.de/aku-chan

Gratis bloggen bei
myblog.de





Zitat des Tages 02.04.06

"People hear that I am a horror writer and they think that I must be a monster, but actually I have the heart of a small child - I keep it in a jar on my desk. "
Robert Bloch


Zitat des Tages 01.04.06

Aus einer Informatikvorlesung: "Es gibt zehn Arten von Menschen: Die, die binäre Systeme verstehen, und die, die es nicht tun."
2.4.06 13:07


Werbung


Schuld

Fandom: One Piece
Warnung: Shounen Ai
Pairing: Überraschung! (Sanji x Lysop)
Wortzahl: 448
Kommentar: Lysop hatte gestern Geburtstag und angesichts der Tatsache, dass von der großen, Zorro x Lysop-Fic, die ich eigentlich bis zu diesem denkwürdigen Tag fertig kriegen wollte, noch immer nicht mehr als der erste Satz existiert, musste das her. – Was einem beim Autobahnfahren, „Ich sehe etwas nicht, dass du auch nicht siehst“-Spielen und Gröhlen von BAP-Liedern halt so einfällt. (Erwähnte ich bereits, dass ich Autofahrten mit meinem Vater und meinem Bruder liebe?)
...Außerdem hätte ich es mir mal wieder durchlesen sollen... Na ja, auf jeden Fall ist es schlecht.
Happy birthday, Usopp.


„Es ist meine Schuld.“
Sanji hätte dem Jungen am liebsten seinen Fuß in die verdammte, verheulte Visage getreten, aber angesichts der Situation schüttelte er nur den Kopf.
„Verdammt, das ist alles meine Schuld!“
Die Tränen liefen ihm über die Wangen, vermischten sich mit dem Blut und Sanji wandte sich ab, weil er den Anblick nicht ertrug. „Nein ist es nicht.“
„Natürlich ist es das!“ Lysop schrie beinahe. „Er ist für mich ge-“
„Er ist nicht gestorben, verfluchte Scheiße! Und das wird er auch nicht!“
Der Schütze zuckte zusammen. „Es ist alles meine Schuld!“, wiederholte er.
Sanji wollte das nicht hören und er wollte auch nicht die Blutspritzer auf der Kleidung des Jungen sehen, oder wissen, dass der verschissene Schwertkämpfer gerade verdammt noch mal fast draufgegangen war.
Bemerkte man denn immer erst in solchen Situationen, wie vergänglich das alles war? Und wie wichtig einem andere waren?
„Wenn die Kugel doch mich getroffen hätte!“, heulte Lysop auf und schlug mit den Fäusten auf den Boden.
„Dann wärst du jetzt tot, mehr nicht!“, fauchte Sanji und kämpfte den Drang nieder, den Jungen zu schlagen. Es stimmte. Wenn sich dieser Idiot von einem Schwertkämpfer nicht vor den Kanonier geworfen hätte, wäre dieser jetzt tot. Tot. Einfach nicht mehr da.
Sanji begann zu zittern.
„Aber, was, wenn er stirbt?“
„Er stirbt nicht, der Blödmann ist zäh. – Und die Kugel hat ja auch kein wichtiges Organ getroffen...“ Zumindest glaubte er das. Hoffte er das.
„Wenn er stirbt ist es meine Schuld!“
„Halt die Schnauze! – Er hat sich vor dich geschmissen, du kannst nichts dafür!“
Lysop war das Blut des Schwertkämpfers ins Gesicht gespritzt, seine Augen hatten sich geweitet, und Sanji hallte noch immer der verzweifelte Schrei in den Ohren. Sein eigener Schrei.
Wenn er ihn gewarnt hätte, wenn er es bemerkt hätte... Wenn wirklich jemand Schuld war, dann er. Wenn er sich rechtzeitig umgedreht hätte, hätte Lysop ausweichen können, ohne, dass sich Zorro für ihn opferte.
Musste denn so etwas passieren, damit Sanji sich endlich über seine Gefühle klar wurde?
„Aber, wenn er stirbt...!“
Der Smutje fuhr herum, presste eine Hand auf Lysops Mund und schüttelte den Kopf. „Er wird nicht sterben“, flüsterte er beschwörerisch ohne richtig zu wissen, wen er eigentlich überzeugen wollte. „Vor allem aber wollte er, dass du lebst. Und ich will das auch.“
Er legte dem Schützen die Arme um den schlanken Körper und barg sein Gesicht an der Schulter des anderen. Er wusste, dass es falsch war. Er wusste, dass er sich jetzt Sorgen um Zorro machen sollte, aber er konnte einfach nicht. „Ich bin so verdammt froh, dass du lebst... So verdammt froh.“
2.4.06 15:16


ZUKUNFTSEINHEITSBREI

Gestern kam ein Brief, er war für mich
Eine Anschrift oder eine Marke fand ich nicht
Irgendjemand legte ihn vor meine Tür
Die paar Zeilen, die ich las waren von mir
Ich schrieb mir selbst einen schönen Gruß
Und dass ich das, was ich lese noch schreiben muss
Alles gute dir, wie nett von mir

Den Kindern geht es gut
Doch ich lebe mein eigenes Leben
Zukunftseinheitsbrei - nur Mut
Vielleicht geht nichts daneben nur

...mit dieser Erkenntnis treten wir unser geistiges Erbe an

Ich hätte liebend gern noch mehr erfahren
Was für diesen Brief die Gründe waren
Ob er als Warnung galt
Und ich vielleicht bald nicht seh
Wie ich voller Übehrzeugung in die falsche Richtung geh
Wenn es jedoch so wichtig wär
Schreibe ich mir ganz bestimmt noch mehr
Zumindest werde ich, doch warum hab ich nicht?


The Wohlstandskinder
En Garde




Kommentar: Muss man dazu wirklich noch was sagen? – Nein. Eben nicht.
Hatte ich mich mit euch schon über Strings und die Auswirkungen ihrer theoretischen Möglichkeiten auf die deutsche Grammatik unterhalten? Nein? – Ihr Glücklichen.
4.4.06 15:56


Zitat des Tages 05.04.06

"Blut ist flüssig, sagte er, warum sollte es nicht vergossen werden." Stanislaw Jerzy Lec


Zitat des Tages 04.04.06

“ZoSan/SanZo is all GRR SEX. And ZoLu/LuZo is all, "Lalalala! Sex!" With a side of Zoro being all, ".... okay."”
Kyrakitti
5.4.06 15:41


80 Meilen unterm Meer - Der Keller

Unendliche Weiten. Das heimische Chaos.
Ich habe heute, so zum Ferienstart halt, mal wieder etwas gemalt (farbenfroh wie selten), und kam auf die unglaublich geniale Idee, mir dieses tolle Küchenrollenpapier zu holen. – Die letzten Fetzen von meinem Tabletop-Figuren-Bemalungs-Fiasko waren langsam unter dicken Schichten von Öl- und Acrylfarbe nicht mehr als solche zu identifizieren.
Also, ab in die Küche. Zwei Treppen weiter unten stelle man fest, dass sich Küchenrolle ganz entgegen der Namensgebung nicht zwangsweise in der Küche aufhält. Oder dort einfach aufgebraucht ist. – Alternative: Keller.
Gut, der durchschnittliche Protagonist hätte jetzt – berechtigte – Angst gehabt, aber ich musste bereits weite Teile meiner frühen Kindheit im Keller verbringen und deshalb schreckte mich das nicht. Heldenhaft und mit Grubenlampe stürzte ich mich also eine weitere Treppe hinab, wich geschickt der gemeingefährlichen, passantenfressenden, rahmenlosen Tür aus und nach einem kurzen Abstecher in die Vorratskammer schaffte ich es in die Waschküche abzubiegen.
Und dann bekam ich doch Angst.
Ein Regal. Kisten. Tüten. Pakete. Flaschen. Kanister.
Aber gut, mein Heldenmut für diesen Tag (und der Cola-Rausch) war(en) noch nicht aufgebraucht, also stellte ich mich diesem Ungetüm aus Haushaltgegenständen tapfer und mit eiserner Miene.
Diese bröckelte, als sich die erstbeste Packung von merkwürdigen Rollen als die von Toilettenpapier herausstellte, leicht. Als die dritte das auch tat, hatte ich mich wieder gefangen und kramte unter einer Jahrespackung... Staub (verpackt in alten Quelle-Kisten) eine Tüte Küchenrolle hervor. Für den Bruchteil eines Augenblicks war ich glücklich.
Dann stellte ich fest, dass sie mit lustigen Star Wars-Motiven bedruckt war und dementsprechend nicht die weiße, die ich mir holen sollte. Nun denn, der Hoffnungsschimmer am Horizont, das Licht am Ende des Tunnels tauchte gefühlte sieben Meter über mir hinter einigen Flaschen hochgiftigen, hochabgelaufenen Reinigers in Form der Bounty-Schriftzuges auf. Einen Klimmzug, zwei Saltos und eine Begegnung mit einer genmanipulierten Winkelspinne später hing ich irgendwo zwischen Tapetenkleister und Wandfarbe, balancierte auf einem Besenstiel und versuchte ohne eine Deoflaschenlawine auszulösen, an besagte Packung zu kommen.
Als ich unsanft auf dem Rücken gelandet war und sich mein Organismus davon erholt hatte, dass mein Solar Plexus veranlasst hatte, das gesamte Blut in den Bauchraum zu pumpen, stellte ich fest, dass ich Erfolg gehabt hatte. – Ich hielt eine angebrochene 6er-Packung Küchenrolle in meinen Armen wie ein äußerst liebenswürdigen Säugling.
Dass mich ein kleiner, verhutzelter grüner Gnom mit großen Ohren anstarrte und mir eine Stimme in meinem Hinterkopf mitteilte, dass die Macht mit mir sei, fand ich in diesem Moment gar nicht mal so schlimm.
Warum haben wir zwei angebrochene Packungen Star Wars-Küchenrolle? Und warum erinnert mich das so an Space Balls („Der Flammenwerfer zum Film!“)?
Und dann sah ich ES. Diesen Fetzen Plastik vor schneeweißem Hintergrund, dieses rote „B“... und stürzte mich kopfüber in den Stapel Kisten, kramte es irgendwie unter einem viel zu niedrigen Regalbrett hervor, stellte fest, dass ich damit keinen Schritt weiter war, da es jetzt unter einigen seltsamen baulichen Gestaltungen unseres Kellerfußbodens fest hing und entschloss mich, die beiden Rollen (eine für mich, eine für die Küche) so heraus zu winden...
Eine halbe Stunde später saß ich verstaubt aber glücklich am Küchentisch, kuschelte mich an zwei Küchenrollen und pflastere die Spinnenbisse wieder zu.

In der nächsten Folge von Vollkommen sinnlose Ausschnitte aus Akus Leben:
Warum der Atomkrieg kommen kann – Die Vorratskammer
7.4.06 19:31


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung