- And yet, I really only want a caffe latte.




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Perfect. The revolution begins tomorrow at nine p.m. I'll stop by for you at eight.

Whoa, whoa, what?! We were on page six and you went to page fifty! And switched books.

Don't play coy. We both know why you bought that ski mask.

Yeah! Because. I. Ski.



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And everybody is going to die...

Warnung: Der folgende Eintrag klingt nach angewandtem Selbstmitleid. Eigentlich bin ich nur hochgradig wütend.


Ich stehe grade so kurz davor, alles zu versauen. Also, alles, was ich noch nicht versaut habe und das ist... erschreckend wenig.

Ich habe keinen Bock zu schreiben, mit irgendwem zu reden, möchte eine Person, die faktisch ein Freund ist, einfach töten (nur wäre "einfach töten" ein viel zu kurzer für ihn viel zu angenehmer Prozess) und ich freue mich schon jetzt wieder auf eine Nacht mit Heulkrämpfen und dem einzigen klaren Gedanken, den ich dann noch auf die Reihe kriege: "Ich habe keinen Bock mehr!"... und zu viele Gedanken an Constantin und Julia und mein versautes Abitur und... woah. Dann möchte ich kotzen und kann nur heulen. Und mich betrinken oder mit Schokolade abfüllen will ich auch nicht, denn ich habe schon Kopfschmerzen genug und schlecht ist mir ohnehin.
Und dann möchte ich irgendwen anschreien, aber die Zahl der Personen, die man um 01:00 Uhr morgens anschreien und zusammenschlagen kann ist erschreckend gering.

Ich habe das dumpfe Gefühl diese Sache namens Freundschaft mit Nana gründlich in den Sand gesetzt zu haben und ich weiß nicht mal, was ich schon wieder falsch gemacht habe.

Ich weiß, dass ich Morwen und Maddle und euch alle anderen vollkommen ignoriere und ich fühle mich deshalb nicht mal halb so schlecht, wie ich sollte. Bereuen tue ich es dennoch.

Ich habe mein Abi versaut... Also, ich habe Mathe versaut und genau das werde ich mit Reli auch machen, denn ich werde da vor ihnen stehen, wahrscheinlich nicht die geringste Ahnung haben, was ich sagen kann und sollte, und dann der lieben Frau K. einfach auf die Schuhe kotzen und gehen. Und nie wieder zurückkommen.

Ich bin zu der erschreckenden Erkenntnis gekommen, dass ich Julia brauche. Ich habe noch nie IRGENDWEN gebraucht und ich wollte auch nie irgendwen brauchen, also warum muss es dann ausgerechnet jetzt sein und warum ausgerechnet sie?

Ich habe sich selbstbemittleidende Freunde, die zugegebenermaßen Depressionen haben und es bestimmt nicht einfach haben, aber verflucht, Konservative zeichnen sich vor allem durch eines aus: NICHT-DENKEN. - Und das kann er verdammt gut.
Genau, wie er nie verstehen wird, dass diese "nicht-ernstzunhemende geschmackliche Verirrung" mein verschissenes Leben ist, auch Menschen abgesehen von ihm Gefühle und Probleme haben und... Ich schaffe es einfach nicht, ihn zu ignorieren. Ich rege mich einfach stundenlang darüber auf, dass er seine durchaus vorhandene Intelligenz nicht nutzen will, und hasse ihn immer mehr, aber ich kann ihn nicht ignorieren, weil wir irgendwann mal davor standen, Freunde zu werden, und er in der Tat Julias "bester Freund" ist.

Meine Mutter existiert weiterhin und sieht nicht aus, als wolle sie das in nächster Zeit ändern.

Julia... ist immernoch promiskutiv, will sich immernoch dreimal im Monat umbringen, liebt immernoch ihren verschissenen Busfahrer und mich auch und... Verflucht, ich komme ums Verrecken nicht darauf klar, dass ich sie brauche.
Ich will, dass sie mich braucht. Irgendwie. Tut sie aber nicht.
Sie hat immernoch Borderline, ist immernoch darum bemüht, eine anständige Beziehung zu führen, und... ICH KANN NICHTS, NICHTS TUN. - Und das macht mich so richtig fertig.

Und damit, dass mich das fertig macht, oder ich mich selbst oder was auch immer, versaue ich mir alles...

Es ist schön zu wissen, dass ich bislang immer alles, was ich wollte erreichen konnte, in dem ich irgendwas getan habe, während dieses hochgradig einfach Ziel "Irgendwas aus dieser Sache machen, mit dem wir beide glücklich werden können" in keinster Weise durch irgendetwas, was ich tue, sage oder denke, erreicht werden kann.
Ich möchte einfach nur kotzen. Und mir dann ein Buch nehmen, gaaaanz weit weggehen und diesen ganzen Splitterhaufen, der bisherigen "Dinge, die mir wichtig sind" vergessen. - Und da einfach bis Anfang Oktober bleiben und danach ein neues Leben anfangen.

Denn verdammt noch mal, egal WAS ich tue, egal, wie viel Spaß ich daran habe, im Hinterkopf habe ich immer das Wissen, dass ich demnächst ohnehin nicht weiterkommen werde und all diese winzigen Details, die mich wahnsinnig machen, nicht weiter verdrängen kann.
Und dieses Wissen, das permanent an jedem Gedanken rumsägt, sorgt dafür, dass ich schlussendlich auch alles andere, das ich tue, versaue.

Also, nehmt's mir einfach nicht übel (oder versucht das wenigstens), wenn ich euch weiterhin ignoriere... oder nur immer zur Hälfte anwesend bin. Faktisch will ich das nicht. Ich habe nur einfach keinen Weg gefunden, es zu verhindern. - Und wenn ihr irgendwann gar nichts mehr von mir hört, habe ich es vielleicht tatsächlich geschafft mich mit einem Stapel guter Bücher nach Australien oder so abzusetzen.
1.5.07 17:34


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Zitat des Tages 02.05.07

Jens: "Hast Du etwa was gegen religiöse Minderheiten? (Wenn nein: Warum nicht?)"


Zitat des Tages 01.05.07

"Optimisten haben gar keine Ahnung von den freudigen Überraschungen, die Pessimisten erleben."
Peter Bamm
2.5.07 16:37


Ein Gespräch zwischen einem besorgten potentiellen Schwiegervater (Walter) und dem angehenden etwaigen Schwiegersohn (George).

Walter: „Schon mal eines schweren Verbrechens für schuldig befunden worden“
George: „Nein, Sir.“
Walter: „Schon mal ein schweres Verbrechen begangen, ohne erwischt zu werden?“
George: „Nicht, dass ich wüsste.“
Walter: „Pläne, irgendwann ein schweres Verbrechen zu begehen?“
George: „Schwebt Ihnen da etwas Bestimmtes vor, Mr. Smith?“
Walter: „Och, ich weiß nicht... etwas Interessantes wie einen Eisenbahnüberfall oder die Schändung einer nationalen Gedenkstätte.“
George: „Ich könnte es in Erwägung ziehen, wenn Sie möchten.“
Walter: „Gut – ich werde dich beim Wort nehmen.“


Matt Ruff - Fool on the Hill




Gott, ich liebe Walter.
2.5.07 18:30


Zitat des Tages 03.05.07

"Aber Hotdogs zum Frühstück? Hast du vor zu kotzen?"
"Warum kotzen? Hotdogs sind Gott."
"Zum Frühstück?"
"Warum nicht zum Frühstück?"
"Normalerweise isst man Pfannkuchen und Speck. Oder Eier. Oder beides."
"Na, und was ist Speck anderes als Fleisch? Würstchen sind auch Fleisch, also haben wir es im wesentlichen mit ein und demselben Begriff zu tun. Und wenn du's genau nehmen willst, gibt's jetzt auch Hühnchenwürstchen, die natürlich absoult widerlich sind, aber wenn wir statt de gustibus de conceptibus disputieren - was ist ein Hühnchen anderes als ein Ei, das man lange genug in Ruhe gelassen hat? Und voilà, wieder ein und derselbe Begriff."
"George, du bist abartig."
"Selbstredend bin ich abartog. Was glaubst du wohl, warum dein Vater uns seinen Segen gegeben hat?"

Matt Ruff - Fool on the Hill
3.5.07 14:02


Zitat des Tages 04.05.07

"Also Kotze wegwischen ist ja schon eklig. Eingeweide haben ja auch irgendwie was ekliges an sich. Aber rausgekotzte Eingeweide (Katze verträgt Mäuse nicht) treiben das Ganze irgendwie ins Lächerliche."
gefunden auf German-bash.org
4.5.07 20:04


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